|

|
11.02.09: Es war letzten Sonntag ein herrlich sonniger Nachmittag, das richtige Wetter für einen kleinen Spaziergang und weil der Sonnenschein gute Laune macht kam mir in den Sinn mal wieder meine Balletboots etwas auszuführen. Leider lag auch noch reichlich Schnee und es war ganz schön glatt! Obwohl es meinen Liebsten begeistert wenn seine Puppe in Balletboots umherstöckelt, war er in diesem Fall etwas skeptisch ob das gut geht, und sollte leider Recht behalten, denn nach wenigen Schritten fand ich mich zu ebener Erde auf meinem zum Glück gut gepolsterten Hinterteil wieder! Aua...... probiert das bloß nicht aus.... Balletboots bei Glatteis und Schnee sind nicht empfehlenswert. Zum Glück hatte ich noch ein Paar normalere Stiefel mitgenommen. Zu Hause haben wir beide dann am Kamin über die verrückte Aktion ganz schön gelacht.
|
|

|
02.02.09: Nachdem mein Liebster es endlich mal geschafft hat die Bilder unserer letzten “Dressing for pleasure” Party im Oktober letzten Jahres auf den Computer zu laden, möchte ich Euch heute kurz berichten was ich an dem Wochenende erlebt habe. Inzwischen schon traditionell fand die Party am letzten Oktoberwochenende 2008 auf der Burg Hohnstein in der Nähe von Dresden statt. Am Freitag Abend versammelten wir uns ganz gemütlich im Kaminkeller. Der fehlende Dresscode hielt die meisten Damen und auch manche Herren nicht davon ab sich in bemerkenswerten outfits zu präsentieren. Da an dem Wochenende auf der Burg noch eine andere Veranstaltung statt fand, verzichteten wir am Samstag Abend auf den großen Festsaal und wählten statt dessen das gemütliche Tonnengewölbe, was der Stimmung keinen Abbruch tat. Wie in den vergangenen Jahren gesellten sich einige Neulinge zur inzwischen fest etablierten Partygemeinde und nach dem üblichen Sektempfang gab es ein mehr als leckeres Buffet.... Der einen oder anderen der anwesenden Damen, mich nicht ausgenommen, wurde dabei wieder einmal mehr bewußt, dass ein Korsett angesichts des kulinarischen Angebots nicht gerade von Vorteil ist, zumal wenn eine echte Lady an einem solchen Abend auf eine besonders schmale Taille ausgesprochenen Wert legt..... Na ja, nachdem ich inzwischen 8 Jahre lang nahezu ohne Unterbrechung 24 Stunden am Tag eng geschnürt bin, habe ich mich daran gewöhnt auch im Korsett ein abendliches Buffet zu geniessen. Eigentlich war an diesem Abend auch nicht unbedingt meine einmal mehr sehr schmal geschnürte Taille mehr oder weniger einschränkend für mich, sondern vielmehr war es mein gesamtes outfit, welches von mir einige Disziplin forderte.... Da ich am Freitag Abend in meinem Lackoverall und dem zwar recht engen, aber ziemlich schmalen Taillenkorsett fast ohne Einschränkungen war, was essen, tanzen und überhaupt die Beweglichkeit betraf, hatte mein Liebster für den Samstag Abend eine besonders raffinierte Kombination für seine Korsettpuppe ersonnen: Um mich, wie er sagte beim tanzen nicht unnötig einzuschränken, bakam ich über einen winzigen String, zu Strapsen und zarten Strümpfen einen durchsichtigen und luftigen Petticoat an, der noch dazu nach allen Seiten steif und nahezu wagerecht abstand. Solcherart unterhalb der Taille bekleidet, waren meine unteren Rundungen ohne dass ich etwas dagegen machen konnte für den Rest des Abends garantiert bestmöglich präsentiert. Und der Teil meines Körpers darüber sollte dem in Nichts nachstehen: Mein Korsett hatte nicht nur äusserlich das schwarz- gelbe Wespen Design, auch der Taillenumfang und der Oberkörper sollten detailgetreu dem Vorbild entsprechen. Dazu war das Korsett ohne Vorderverschluss und besonders steif und nahezu konisch. Ohne meine Bedenken im Geringsten zu beachten schnürte mein Liebster sein Püppchen für den Abend besonders sorgfältig und gab sich mit dem Ergebnis erst zufrieden, als das enge Gehäuse auch für meine oberen Rundungen nahezu keine Deckung mehr bot..... Ich stönte doch leicht, als dazu noch meine Arme bis zu den Ellenbogen in feste Stulpen wie in enge Korsetts geschnürt wurden um mittels Ketten mit einer Art Schulterkorsett, bestehend aus einem Kragen und Schulterbändern, verbunden zu werden. Mit der unmissverständlich Aufforderung: Schultern zurück, Brust raus zog mein Liebster die Schnürung der Schulterbänder langsam aber energisch straff. Auf meinen zaghaften Protest hin zog er sie nachdrücklich noch straffer, wartete kurz auf weitere Bekundungen von mir und als die ausblieben befestigte er die Schnürung auf dem Rücken sorgfältig zusammen mit der Schnürung des Korsetts..... auf jeden Fall unerreichbar für mich. Die drei Ketten, die jede der Armstulpen mit dem Schulterteil verbanden wurden noch auf eine “praktische” Länge gekürzt und um meinen Hals schloss sich im Anschluss daran mit deutlichem klicken mein neues, 4 cm hohes Halsband der O. Zu diesem doch recht strengen outfit sollten dann später noch meine Balletboots kommen, doch für den Beginn des Abends und zum tanzen erschienen selbst meinem Liebsten 15 cm High Heels angebrachter zu sein. Zu vorgerückter Stunde probierte ich dann aber doch noch die neuen roten Balletboots an und endlich wurden auch die zwei Kellnerinnen jeweils in ein Korsett geschnürt, was beide sichtlich genossen. Die Party ging bis spät in die Nacht und mein inzwischen gelockertes outfit hinderte mich keineswegs daran ausgelassen zu tanzen, zum Schluss dann auch ohne Schuhe..... Mehr Bilder gibt es in meiner privatgalerie!
|